Zen-Reiki-Vision 2002-2020

Vision 2020Die beiden Zahlen haben etwas Magisches. Seit 2002 besteht die Schule und ich bin damals mit der Vision gestartet, Reiki ohne Kommerz für jeden zur Verfügung zu stellen, der es erlernen möchte. Nun haben wir das Jahr 2020, die letzten zwei Ziffern der Jahreszahl haben ihren Platz getauscht. Der Vision bin ich treu geblieben und mehr als 9000 Schüler konnten bei Zen-Reiki ausgebildet werden.

Das hätte ich niemals alleine geschafft. Es gab viele Menschen, die mich unterstützt haben und als Lehrer an der Zen-Reiki-Internetschule tätig waren. Allen Weggefährten hierfür ein herzliches Dankeschön, ohne Euch wären wir nie so groß geworden und hätten nie so viele Menschen erreicht.
Danke auch an alle, die unser Buch mit geschrieben haben.

Eine neue Zeit – neue Visionen?

Das Jahr 2018 und 2019 war eine Zäsur für unsere Schule, wir haben unsere Teamvision aufgestellt und der Kern der Lehrer konnte dieser Vision nicht mehr folgen. Ich habe mit Dani meine Seelenfrau gefunden, wir haben die Arbeit gemacht und auch die Regeln diktiert. Damit konnten viele der langjährigen Lehrer nur schwer umgehen. Systemisch gesprochen, sichert zwar die Dauer der Zugehörigkeit einen höheren Rang in einer Hierarchie, aber es gilt eben auch, dass Kompetenz vor Zugehörigkeit steht. Das System will wachsen. Und wenn Menschen dieses Wachsen nicht mehr mittragen können, dann ist es auch Zeit für eine Verabschiedung.

Die Schüler-Vision

Nicht nur die Lehrer wollten wir mehr in die Pflicht nehmen, auch unsere Schüler. Hierzu haben wir 2019 ebenfalls eine Vision erstellt. Große Ziele, die sich nur bedingt mit Leben haben erfüllen lassen.

Einige seltsame Dinge passieren

Wir haben für alle Schüler eine Übungsphase eingebaut und darüber hinaus eine Vorstellung im Forum verlangt, bevor eine Weihe erteilt wurde. Aber in letzter Zeit sind einige Dinge passiert, die kein Zufall sein konnten. Zufälle gibt es ja auch nicht, es sind eher Hinweise, Dinge auf den Prüfstand zu stellen.

Dani und ich hatten mehrfach Schüler, die die Übungsphasen abgebrochen haben. Ok, das ist ja an sich kein Problem, dafür sind die Übungsphasen ja da. Wenn dann aber noch Schüler vereinbarte Weihentermine absagen, macht es schon nachdenklich. Oder eine Schülerin, die eigentlich schon auf ihren zweiten Grad hinfieberte, plötzlich eine komische Seite zu Reiki fand und dann aus Angst vor Dämonen am liebsten sich wieder von der Reiki-Energie befreien wollte. Vielleicht sollten wir zusätzlich zu den Einweihungen auch Ausweihungen anbieten, um verirrten Seelen die Reiki-Jungfräulichkeit wieder zu geben?

Kurioses und soziale Inkompetenz

Es wird noch schräger. D. , eine Schülerin aus den Anfangsjahren, schrieb uns über das Kontaktformular, dass sie von Zen-Reiki Einweihungen gekommen hat und ihr und ihrer Freundin danach nur noch Mist und Böses im Leben passiert ist. Sie hat 30.000€ verloren und fragt nun an, wie sie die wieder bekommt. Leute, lasst uns sammeln!
Oder O., der eigentlich bei uns Lehrer werden wollte und sein Zertifikat nicht bezahlt hat. Kann ja mal passieren, aber wenn es passiert, dann gehört sich einfach eine Entschuldigung und ein Erklären von Gründen. Als wir ihn darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir etwas anderes von ihm erwartet haben, bescheinigte er uns das vollständige Fehlen von sozialer Kompetenz und nicht jeder hätte mal eben so 20€ übrig. Es geht uns bestimmt nicht ums Geld, dazu machen wir hier viel zu viel kostenlos an Zeit, Liebe und Betreuung. Es geht einfach um einen minimalen Respekt.

Unser neues Starterkonzept

Dani und ich sind derzeit die einzigen Lehrer und schon aus diesem Grund müssen wir selektieren, mit wem wir arbeiten möchten und mit wem nicht. Und Abbrecher gehören zwar dazu, denn dazu sind Übungsphasen da, dass auch der Schüler entscheiden kann, ob Reiki wirklich das ist, was im Moment bei ihm ansteht.
Aber wir wollen die Hürde zur Weihe etwas höher machen. Denn wir wollen eigentlich keine Abbrecher nach einer Einweihung, sondern genau die Menschen erreichen, die mit Reiki wirklich ihr Leben verändern wollen.

Unsere Lehrer-Vision besteht aus 2 Teilen:

  • Reiki mit Herz und ohne Kommerz zu verbreiten
  • Menschen zu dienen und das, was wir erfahren und gelernt haben, weiterzugeben

Und genau hier möchten wir unsere Schüler mit in die Pflicht nehmen. Gerade der zweite Teil wird noch zu wenig gelebt.
Wir haben Schüler auf verschiedenen Lernebenen, Beginner, Eingeweihte, Fortgeschrittene. Aber es findet zu wenig Austausch statt. Jeder hat etwas, was er weitergeben kann, der Beginner seine ersten Fragen, er möchte Antworten, aber die muss nicht in jedem Fall der Lehrer geben. Oft ist es sogar besser, wenn jemand diese Frage beantwortet, der noch vor kurzer Zeit in einer ähnlichen Situation war.

Längere Übungsphasen und mehr Austausch

Damit Visionen mit Leben erfüllt werden, müssen sie ab und zu angepasst werden. Wir haben uns dazu entschieden, die Übungsphase von 4 auf 6-8 Wochen zu verlängern. Wer bei Zen-Reiki lernen will, wird nach der Anmeldung als Zen-Reiki-Starter im Level 1 beginnen. Er bekommt Übungen, die er täglich praktizieren soll (10-15 min). Über seine Fortschritte hierbei schreibt er mindestens zweimal pro Woche im internen Starter-Forum und kommt so mit anderen Startern in Kontakt. Hat er diese Aufgabe erfüllt, gelangt er ins nächste Level. Dort werden die Übungen etwas modifiziert.
Parallel erfolgt das Kennenlernen mit dem Lehrer per Mail. Fragen zum Reiki-Lernen sollten aber möglichst über das Forum besprochen werden, weil dann auch die anderen davon partizipieren.

Der Schülerstatus

Der Lehrer verfolgt die Fortschritte des Schülers und nach dem erfolgreichen Absolvieren des Levels 3 wird der Einweihungstermin vereinbart und der Starter in den Schülerstatus übernommen. Die neuen Schüler behalten den Zugriff auf die internen Level-Foren und können auch nach der Weihe als Berater für neue Starter dienen. Vielleicht werden wir in Zukunft weitere Weihen genau davor abhängig machen, ob ein Schüler bereit ist, sein Wissen zu teilen, so wie wir es vorleben.

Die Weiterlerner-Vision

Schüler, die bereits Weihen bei anderen Lehrern erhalten haben, beginnen in unserer Schule als Lerner. Sie aktivieren durch Übungen die Reiki-Energie und erhalten bestimmte Lernthemen, mit denen sie sich beschäftigen sollen und dies dann auch für den Austausch dokumentieren. Ebenso verfahren wir, wenn sich unsere Schüler längere Zeit nicht gemeldet haben und sich dann entschließen, wieder einzusteigen.

Hilfe, das macht doch keiner!

Ja, das kann gut sein, dass jetzt der eine oder andere sagt, das ist mir alles viel zu aufwändig. Sicher, man kann anderswo jeden Tag eine Weihe kaufen oder auch eine ganze Flatrate. Wer es braucht, der soll es tun.
Es muss niemand hier lernen. Und wenn du hier gelandet bist, wird es wohl einen Grund haben. Vielleicht ist unser Ernst, Reiki zu lehren, auch dein Ernst, Reiki zu lernen. Dann passt das alles. Und dann werden dich ein paar Hürden nicht davon abhalten, eher im Gegenteil. Du weißt, dass du am Ende davon profitierst. Und mit dir auch viele andere, denen du dein Wissen schenken wirst. So wie wir es jeden Tag leben.

Wenn das Leben mal wieder einen anderen Plan hat

Nicht alles ist planbar. Manchmal beginnen wir Dinge in guter Absicht und stellen dann doch fest, dass die Zeit nicht reicht, die wir uns eigentlich nehmen wollten. Dann ist auf einmal regelmäßiges Üben nicht mehr möglich, der Lernprozess gerät ins Stocken. In solchen Fällen nimmst du eine Auszeit. Hören wir also vom Starter oder Lerner für 3 Wochen nichts, dann erlischt der Starter- oder Lernerzugang zu unserem Übungsforum. In diesem Fall meldest du dich einfach später per Mail bei deinem Lehrer, wenn du bereit bist, weiterzulernen.

Zen-Reiki-Vision 2020

Geben und Nehmen in Balance für Schüler, die zu uns passen

Zum nächsten Schritt

Geschrieben von Sylvi + Dani

Sylvia Springer und Daniela Betz leiten seit 2018 gemeinsam die Zen-Reiki-Internetschule. Sie betreuen die Schüler, entwickeln die Seite gemeinsam weiter. Beide verbindet eine einzigartige Seele und eine elysische Freundschaft.

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Kommentar

  1. Hallo Ihr zwei,

    find den Werdegang der Version interessant. Aber ich glaub das die heutige Gesellschaft mit plötzlichen Veränderungen nicht leben kann. Warum auch wenn vorher schon alles gemütlich war.

    Jede Veränderung im Leben in der Arbeit aber auch hier in der Schule muss gelernt und akzeptiert werden, damit tun sich viele Leute schwer. Natürlich bringt es auch viel negativen Gesprächsstoff mit sich aber auch leider neidische Züge die jeden Start erschweren.

    Find es aber super das Ihr gemeinsam ein Zeile habt und es folgt.

    Das mit den Schüler find ich sehr schade das Sie wortlos oder frühzeitig beenden, wobei Ihr eure Zeit investiert und dann wird es nicht mal richtig anerkannt und akzeptiert. ich finde es wenn man schon das hier von euch bekommt dann sollte man vorher Wissen ob man es macht und aus ganzen Herzen dabei sein.

    Meiner Meinung nach sind auch wenig erfahrene Schüler im Forum unterwegs die sich untereinander Tipps geben können, was leider die Kommunizieren miteinander erschwert. Die erfahrene Leute beschäftigen sich mit anderen Sachen /Themen und sind immer seltener unterwegs.

    Vielleicht schrecken auch die Schüler ab bezüglich der Übungszeit, weil so ein Konzept gibt es kein zweites Mal und das mach Ihnen vielleicht Angst.
    Viele Leute haben das Grundprinzip von ,,Geben und Nehmen “vergessen sondern verlangen nur.

    Ich wünsch euch von ganzen Herzen alles Gute.

    LG