Anam Cara: Das Buch der keltischen Weisheit

von John O’Donohue

Anam CaraEs gibt eine Welt, in der die Begebenheiten des täglichen Lebens noch geheimnisvoll und wundersam sind. Berge, Täler, Meer und Himmel sind beseelt und stehen in vertrautem Dialog mit den inneren Landschaften der Seele. Jenseits und Diesseits sind eng miteinander verwoben, selbst der Tod ist hier nichts anderes als ein vertrauter Ort, den man eigentlich nie verlassen hat. Die Welt, von der hier die Rede ist, ist nicht etwa ein Produkt der Fantasie.

Der irische Philosoph John O’Donohue öffnet dem Leser die Augen für die wunderbare Wirklichkeit des Alltags und verbindet auf poetische Weise philosophische Erkenntnisse und Inspirationen mit dem spirituellen Erbe der keltischen Welt. Er eröffnet kunstvoll gewebte Pfade in das innere Reich der Seele, dort, wo jede Suche nach sich selbst beginnt und endet, dort, wo letztlich alle Antworten zu finden sind.

Selten war ein Buch so anrührend, ohne pathetisch zu sein, so poetisch und voll tiefer Weisheit. O’Donohue zieht den Leser auf magische Weise von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann, öffnet ihm die Augen für die Mystik der Welt, für wunderbare Begegnungen und für die Liebe.

Zen-Reiki-Meinung zu Anam Cara

Wir haben das Buch gemeinsam gelesen, weil es das Buch unserer Freundschaft ist. Anam Cara, die Seelenfreunde. Was braucht eine Seele, um Freundschaft zu schließen? Wie lebt eine Seele, wie entwickelt sie sich? Eine Seelenfreundschaft sieht den blinden Fleck, der dem anderen verborgen bleibt. Gemeinsam ist es möglich, Licht in das Dunkel der Seele zu bringen. Die Freundschaft des Anam Cara lässt die eigene Seele erstrahlen und entwickelt sie weiter.

Der Autor verzaubert uns durch seine wunderbare Sprache. Sie ist so poetisch, voller Liebe und Weisheit. Das Leben mit all seinen Facetten wird gezeigt. Die Geburt einer Seele oder das Einwandern in einen Körper startet den Lebensprozess. Und schließlich beendet der Tod scheinbar das Leben eines Menschen, aber nicht das der Seele. Wenn wir unserer Seele ein gutes zu Hause gegeben haben, dann ist der Tod kein schlimmes Ereignis. Die Seele kehrt an ihren Ursprung zurück, der Mensch legt seinen Körper ab, der die Seele beherbergt hat.

Wer das Glück hat, so wie wir, seinen Anam Cara in diesem Leben zu finden, der hat ein unschätzbares Geschenk in diesem Leben bekommen. Denn damit hat die Seele noch viel bessere Möglichkeiten, zu wachsen und zu leuchten.

Wir legen allen Menschen dieses Buch ans Herz und wünschen, dass ihnen unser Glück auch zuteil wird.

Geschrieben von Sylvi + Dani

Sylvia Springer und Daniela Betz leiten seit 2018 gemeinsam die Zen-Reiki-Internetschule. Sie betreuen die Schüler, entwickeln die Seite gemeinsam weiter. Beide verbindet eine einzigartige Seele und eine elysische Freundschaft.

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