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Reiki und Spiritualität im Alltag

Dieses Thema wurde in einem anderen Themenbereich kurz angerissen, ich finde es aber interessant genug, um damit einen neuen Thread zu eröffnen. Daher hole ich einfach mal die Zitate hierher und hoffe auf einen regen Austausch!

Liebe Grüße, Tina

 

Zitat:

Das Thema Reiki und Spiritualität im Alltag umsetzen finde ich sehr spannend - gerade für mich als Reiki-Neuling. Da würde es mich schon interessieren, wie andere damit umgehen, und was so alles geht - und auch, was ein No-Go ist, sowohl für einen Selbst als auch für das Umfeld.

Ich freue mich jedenfalls sehr über den Austausch hier im Forum und habe auch schon den einen oder anderen Denkanstoß bekommen. Vielen Dank dafür, und schön, dass es euch gibt!

Einen schönen Start in die Woche morgen,

Tina

Liebe Tina,

nur ganz kurz zum No-Go:

ungefragt an jemanden Reiki senden geht GAR NICHT!!!!!!

Da habe ich schon unliebsame Erfahrungen gehabt, dass sich jemand an mir abarbeiten wollte! Seine Begründung war: „Ich wollte mal schauen, ob’s ankommt!“  Da agiert jemand ganz eindeutig heftigst aus dem EGO und zwar aus dem sehr weltlichen Ego! Hey, das ist für mich Missbrauch!  ( Ihr Lieben, sagt mir, wenn ihr das anders seht, ehrlich!)

Ich selbst sende Reiki nur, wenn ich darum gebeten wurde oder ich vorher gefragt habe und die eindeutige Einwilligung erhalten habe. Natürlich kenne ich Situationen, in denen ich denke: ‚Oh Mann, jetzt wäre Reiki wirklich gut!‘. Wenn ich dann keine Einwilligung bekomme, gebe ich Reiki in die Situation, an der ich selbst beteiligt bin oder in die Beziehung, denn schließlich wirkt Reiki zum höchsten Wohle aller. Dann bin ich meinem Gefühl, meiner Intuition gefolgt (evtl. war da vielleicht auch ein Egoanteil bei MIR im Spiel?!) und trotzdem kann alles seinen Weg gehen. Schließlich sind es gerade die negativen Erfahrungen in unserem Leben, die uns weiterbringen, die unsere Entwicklung voran treiben, denen wir uns stellen sollen! Es wäre fatal aus einem „Gutmensch-denken“ heraus einschätzen zu wollen, welcher Entwicklungsschritt für mein Gegenüber jetzt wichtig ist! Man kann zwar schon ein Gefühl dafür bekommen, aber der Andere muss seinen Weg gehen, sowie wir den unseren. Jeder Mensch, dem wir begegnen ist für uns ein Entwicklungspartner, sowie wie wir auch ihm ein Entwicklungspartner sind. Wir leben innerhalb unserer Muster und können unsere Themen immer nur selbst integrieren.

Dir und euch allen ebenfalls einen schönen Wochenstart

Gabi

Liebe Gabi,

vielen Dank für Deine Antwort.

Dass man Reiki nicht ungefragt sendet, finde ich selbstverständlich. Das wäre ein bisschen so, wie wenn mich einfach jemand mit Parfüm besprüht, ohne vorher zu fragen, nur auf einer intimeren Ebene!

Deine Ausführung, Reiki dann in die Situation, an der du selbst beteiligt bist, zu geben, finde ich eine gute Lösung. Mir als Anfänger erscheint es allerdings noch sehr abstrakt, wahrscheinlich, weil mir einfach nach 2 Monaten noch die Übung und die Selbstverständlichkeit fehlt. Und ich muss erst noch begreifen, dass man Reiki universell einsetzen kann. In der Theorie ist mir das schon klar, aber der Verstand ist manchmal etwas langsam oder hat noch die Überhand über die Intuition.

Dass jeder seinen Weg gehen muss, und dass wir uns alle Entwicklungspartner sind, da stimme ich dir absolut zu.

Ich lese deine Beiträge sehr gerne und finde sie sehr inspierierend! Vielen Dank, dass du deine Gedanken und deine Erfahrung mit uns teilst.

Ganz liebe Grüße,

tina

 

 

 

Liebe Tina,

Dankeschön! Und prima, dass du das Thema hier eröffnet hast!  🙂

Ich bin gerade ein wenig kurz angebunden, werde aber in Kürze wieder schreiben.

Herzlichst

Gabi

Liebe Tina,

Ich glaube, die größte Herausforderung ist, es selbst immer wieder zu tun. Ich meine, sich Reiki zu geben, sich Zeit zu nehmen. Anfangs ist alles toll und spannend, aber irgendwann wird es Alltag. Und dann sind da wieder sooo viele andere wichtige Sachen, die uns fordern. Bei uns als Lehrer noch die Schüler, die Termine für die Weihen, die Mails, die Zertifikate. Für mich noch die Schulleitung, die Web-Seite, die Kommunikation mit Entwicklern, die Tests - dies jetzt auch für Dani. Und irgendwann kommt man selbst darüber hinaus kaum noch dazu, sich selbst mal mit Reiki zu verwöhnen.

Aus meinem Alltag ist ein No go jede Form von Missionieren. Ob mit Worten oder mit Taten. Ich fühle generell, ob Reiki ein Thema für die Gegenseite sein könnte, bevor ich damit anfange. Und wenn ich merke, der andere blockt ab, dann stoppe ich. Wenn ich merke, es ist Interesse da, dann biete ich an.

Ungefragt Reiki senden wäre für mich so eine Form von Missionieren. Auch wenn ich Reiki in eine Situation sende, sollte ich da bei mir bleiben und nicht die Situation für andere verändern wollen. Vielleicht brauchen diese jetzt gerade diese Situation so und nicht anders.

Wenn man sein eigenes Ego nicht zu wichtig nimmt, dann wird man schon das richtige tun.

Sylvi

 

Liebe Tina,

im zweiten Usui Grad kannst du schon sehr viel von Reiki in deinen Alltag integrieren. Da habe ich zu Beginn, neben den Selbstbehandlungen, entlang des Skriptes gearbeitet. So habe ich z. B. den Raum, in dem ich mit Reiki arbeite, gesäubert und an der Stelle, wo ich immer sitze, habe ich mir meinen persönlichen Kraftort eingerichtet. Auch habe ich mir einen Kettenanhänger energetisch geladen.

In Zeiten, in denen es auf der Arbeit recht stressig wurde, habe ich mir in bestimmte Situationen Reiki zur Unterstützung gesendet oder mir auch schon einmal ein Energietor in einem Türrahmen eingerichtet, durch das ich mehrmals am Tag gegangen bin. Lass dich von deinem Höheren Selbst, deiner Seele führen. Du wirst spüren, was dir gut tun wird.

Und dann sind da ja noch die Heilung des Inneren Kindes und die Schattenintegration! Das dauert in der Tat ein Weilchen. Zunächst bin ich nach dem Skript vorgegangen. Das habe ich beim Inneren Kind noch als recht überschaubar empfunden. Die Schattenintegration  erschien mir zu Beginn unendlich, denn umso tiefer ich mich hineingearbeitet habe, umso mehr fiel mir auf. Irgendwann hat sich das Ganze dann verselbstständigt. Schließlich hat die Schattenarbeit einen absoluten Bezug zum Alltag: alles, was mir begegnet und mich ärgert, aufregt oder was ich bewundere, hat mit mir zu tun. Es sind alles Anteile von mir, die ich nicht auslebe, aus welchen Gründen auch immer. Mein Gegenüber ist einfach nur mein Spiegel. Er zeigt mir unverblümt, was da mal so mit mir los ist. Wenn ich dann nicht genau bei MIR hinschaue, dann werden diese Situationen, die mich so aufregen, immer wieder und immer mächtiger in mein Leben kommen, bis sie von mir endlich die Aufmerksamkeit erhalten, der sie bedürfen. Alles hat eine Berechtigung und so will auch alles wahrgenommen werden. In dem Moment, in dem ich aufmerksam wahrnehme, worum es bei MIR geht (meistens ist es ein bestimmtes Verhalten, das man aufgrund einer Verletzungen in der Kindheit entwickelt hat), kann ich dieser Eigenschaft Reiki geben (siehe Skript). Durch diese liebevolle Annahme, braucht es sich nicht mehr in den Vordergrund zu drängen, um wahrgenommen zu werden. Dadurch habe ich es als berechtigten Teil meiner Selbst angenommen. Ich darf so sein.

Liebe Tina, für heute soll es erst einmal genügen. Hat dir das jetzt ein wenig weitergeholfen? Vielleicht magst du noch etwas Bestimmtes wissen?

Reiki ist für mich ein Weg. Man lebt es, indem man ihn geht.

Herzlichst

Gabi

Hallo Tina,

wir sind eben zurück aus unserem einsamen Waldhäuschen und ich kann jetzt erst antworten. Alle meine Vorgängerinnen haben dir wertvolle Empfehlungen gegeben. All dies, was sie dir vorgeschlagen haben, schafft man nicht in Wochen, man braucht Monate oder sogar Jahre. Der Spiegel außen dient uns ein Leben lang als Blick auf unser Inneres. Wenn er nicht mehr nötig ist, haben wir es geschafft, dann brauchen wir dies hier alles nicht mehr, außer, wir wollen anderen helfen und bleiben deshalb.

Es macht sehr viel Freude, an sich selbst zu arbeiten und man bemerkt auch bald Fortschritte. Das Reinigen der Chakren sollte z.B. deine tägliche Aufgabe sein.

Empfange die Reikienergie und lasse sie in deinen Körper fließen, sie weiß, was zu tun ist, besser als wir. Werde ganz ruhig dabei und fühle deinen Körper, fühle die Energie (Das wird dir immer besser gelingen). Beobachte deine Atmung.Lasse dich nicht durch irgendwelche Gedanken ablenken. Jetzt kannst du auch sehr gut Gedankenstille üben.

(Hier einige Tipps für die Gedankenstille:

Beobachte, was du gerade denkst. Nach wenigen Minuten stell dir die Frage: Wer ist eigentlich der Beobachter meiner Gedanken? Dann beobachte den Beobachter. Der Beobachter denkt z.B. : Ich schaffe es ja, ich habe lange nicht gedacht!". Das war ein Gedanke des Beobachters, den musst du auch ausschalten. Indem du auch die Gedanken des Beobachters beobachtest, bist du bei dir selbst angekommen.

Es geht auch schneller. Beobachte, ob du denkst. In einer Gedankenlücke warte auf deinen nächsten Gedanken. Und der bleibt dann meistens aus.

Wenn du bald nach regelmäßigem Üben deinen Bewusstseinszustand erweiterst, denkst du automatisch nur noch zielgerichtet oder gar nicht mehr. Dann bist du ganz Gefühl.            Also Üben, Üben, Üben!)

Bei mir waren die schnellsten Fortschritte in der Steigerung der Aufnahme von Energien und in deren Wahrnehmung. Da hatte ich die Bestätigung, dass sich was tut.

Und, was ganz ganz wichtig ist, je öfter du Reiki empfängst, desto höher wird der Lichtquotient deines Körpers. Andere werden deine Ausstrahlung fühlen und sich in deiner Gegenwart wohl fühlen. Alleine durch deine Gegenwart schenkst du den anderen Licht und Liebe, die sich auch auf die ganze Erde überträgt. Du trägst jedes Mal, wenn du dir Reiki gibst, zum globalen Aufstieg der Erde bei.

Ich habe in vielen Büchern gelesen, dass es uns Lichtarbeitern zu verdanken ist, dass das vorausgesagte Armageddon auf der Erde ausgeblieben ist. Wir verschenken durch unsere Ausstrahlung Licht und Liebe und regen die anderen an, aus ihrem Dämmerschlaf aufzuwachen und das Gleiche zu tun.

Also, sei stolz auf dich, du kannst sehr viel tun für dich und für alle. Es ist nicht schwer, aber es sollte regelmäßig sein.

Kristina, Dir viel Licht und Liebe,

Annette

Liebe Tina,

ein etwas anderer Beitrag zu diesem Thema.

Als ich im zweiten Reikigrad von meiner damaligen Reikipartnerin in ein Yogazentrum, wo sie für ein Jahr lebte, für vier Tage eingeladen wurde, damit wir uns persönlich kennenlernen konnten, war es für mich wie ein Traumurlaub. Hier kam ich in direkten Kontakt mit Dingen, die ich bisher noch nicht oder nur aus Büchern kannte. Ich fühlte mich wunderbar leicht und frei, hatte keine Schmerzen, keine Intoleranzen. Spiritualität wurde gelebt, war allgegenwärtig. Niemand war da, der mich mitleidig oder gar verächtlich belächelte, weil ich dem Mainstream ade gesagt, mich mit Reiki zur Außenseiterin gemacht hatte.

Damals habe ich überlegt, mein altes Leben aufzugeben, um einen neuen spirituellen Weg zu gehen. Am letzten Tag bekam ich eine Mail von einem mir persönlich nahestehenden Menschen, dem Spiritualität und Reiki fremd waren, der aber Toleranz den Dingen gegenüber übte, mit der Bitte, zurückzukommen. Mir war bewusst, dass es mir in dieser Umgebung viel leichter fallen würde, einen neuen spirituellen Weg zu gehen. Trotzdem entschied ich mich für die schwerere Variante, den neuen Weg im alten Umfeld zu gehen.

Ich erinnerte mich an ein Einweihungserlebnis, wo ich die Welt in ihrer ganzen Schwere auf meinen Armen trug, aber mit dem sicheren Gefühl, dass ich darunter nicht zusammenbrechen würde, sondern Kraft genug hätte, auszuhalten.

Es war bis hierher ein oft steiniger Weg mit etlichen stop and go's, mit Höhen und Tiefen. Doch ich bin froh, damals meiner Intuition gefolgt zu sein. In meiner Innenwelt fühle ich mich leicht und frei in meinen Meditationen, kann mich hier immer mehr mit dem Licht verbinden. In meiner Außenwelt spüre ich, dass mir viele Menschen ganz anders als früher - freundlicher, offener - begegnen. Ich spreche von Reiki als etwas ganz Alltäglichem, für mich Selbstverständlichem - und merke, das Interesse nimmt zu.

Lerne, immer mehr deiner Intuition zu vertrauen. Die Arbeit mit dem inneren Kind kann eine wertvolle Hilfe sein. Wichtig ist auch beim Reiki praktizieren, die Grenzen zu achten - unsere eigenen und die unserer Mitmenschen.

Ich wünsche dir alles Gute mit meinem persönlichen Reikigruß - Liebe, Licht, Heil und Frieden.

Christine

 

 

 

 

 

Liebe Gabi, Sylvi, Annette und Christine,

vielen Dank für eure ausführlichen und vielseitigen Antworten! Leider habe ich im Moment nur wenig Zeit (viel los im Job!) und melde mich deshalb jetzt nur kurz. Ich möchte nicht, dass ihr denkt, eure Ausführungen verhallen... Mir ist beim Lesen ganz warm ums Herz geworden, weil ich mich in vielem wiedererkenne. Und ich denke, die Arbeit mit dem inneren Kind und mit den Schatten wird sehr spannend und wichtig für mich werden, wenn ich soweit bin. Ich freue mich jedenfalls sehr, dass ihr eure Gedanken mit mir und anderen Lesern teilt und schreibe demnächst ausführlicher!

God bless you all,

Tina

Ihr Lieben,
eine Übung, welche innerhalb einer meiner Reiki-Meditationen entstanden ist, die hilft loszulassen, die uns selbst und unser Gegenüber frei machen kann, indem wir Vergebung üben und so zu einem neuen Miteinander auf einer anderen Ebene führen kann, möchte ich euch hier vorstellen. Sie hat bei mir schon nach einem Mal ungemein viel verändert. Ich habe das Gefühl, alte destruktive Energien sind transformiert in neue kreative Energie.
Ihr könnt diese Übung verändern, wie sie euch entspricht. Ich gebe sie - bis auf ganz persönliche Einzelheiten - so wieder, wie ich sie praktiziert habe. Die Personen sind ohne vorsätzliche Visualisierung erschienen.

Begib dich in deiner Vorstellung an einen Ort, wo du dich wohlfühlst. Stelle dir vor, dass du dort dein Inneres Kind triffst. Gemeinsam geht ihr nun durch einen blühenden Garten, über eine grüne Wiese, durch eine schöne Landschaft. Ihr geht so lange, bis ihr an einem großen Wasserfall ankommt. Die Sonne verwandelt die vielen glitzernden Wassertropfen in einen flirrenden Regenbogen.
Neben dem Wasserfall lasst ihr eine große Leinwand erscheinen. Wartet einen Moment, ob auf der Leinwand das Gesicht einer Person erscheint, der gegenüber ihr euch nicht frei fühlt, sei es durch Wut, Ärger, schlechtes Gewissen, Trauer etc.

Wenn eine Person auf der Leinwand zu sehen ist, geht nah an die Leinwand heran und sprecht:
Bitte N.N. vergib mir, wenn ich dich verletzt und/oder dir Böses angetan habe; ich vergebe mir, wenn ich dich verletzt und/oder dir Böses angetan habe.
Ich vergebe dir, was du mir angetan hast; bitte vergib dir, was du mir angetan hast.

Dann warte, was geschieht.

(Bei mir kam die jeweils visualisierte Person aus der Leinwand heraus. Wir umarmten uns und verabschiedeten uns dann voneinander.
Du kannst dieses Vergebungsritual mit einer Person oder mehreren Personen - es sollten aus meiner Erfahrung nicht mehr als vier sein - durchführen.)

Wenn du keine Person mehr visualisieren möchtest, stelle dich mit deinem inneren Kind unter den Wasserfall, der in den Farben des Regenbogens glitzert,
und stelle dir vor, wie das klare Wasser alles abwäscht, was dich belastet hat.
Dann gehe mit deinem inneren Kind den Weg zurück bis zu dem Ort, wo ihr euch getroffen habt.
Verabschiede dich von ihm und komme langsam zurück ins Hier und Jetzt.

Ich wünsche euch, dass euch diese Vergebungsmeditation wie mir hilft, den Alltag leichter und liebevoller zu machen.

Christine


Hallo ihr Lieben, hallo Christine,

danke für die schöne Meditation. Ich möchte hier an dieser Stelle kurz auf den Wohlfühlort eingehen und auf die Wichtigkeit hinzuweisen, so einen Wohlfühlort zu kennen. Dieser Wohlfühlort kann Ausgangsort und -punkt für zahlreiche Meditationen sein.

- hierhin kann man sich zurückziehen, wenn es einem nicht gut geht, egal aus welchen Gründen

- ab hier kann man eine Phantasiereise machen, dies kann sogar der Anfang einer schamanischen Reise sein (Unterwelt, indem man sich von hier aus zu einer

Höhle begibt, Oberwelt, man sucht einen geeigneten Baum, den man erst einmal erklimmt)

- hier kann man feinstofflichere Wesen treffen, Devas, Engel,...

- hier kann man sein Hohes Selbst treffen

Es ist wichtig, dass man zuerst einmal zur Ruhe kommt, den Körper von unten nach oben entspannt, eine wechselseitige Nasenatmung ist auch ein guter Anfang, dann seinen Atem beobachtet, bis man ganz ruhig geworden ist. Dann geht man nach innen und sucht einen Phantasieort auf, der dem schönsten Ort entspricht, den man sich vorstellen kann. Dieser Ort gehört nur dir allein. Hier setzt man sich, oder legt sich und schaut sich den Ort genau an, die herrlichen Pflanzen, die Tiere, eventuell die Sonne, die durch die Zweige scheint. Man hört genau zu, dem Vogelgezwitscher, em Plätschern des nahegelegenen Baches, dem Zirpen der Grillen, duftendes Gras, Blumen ... Dieser Ort darf genau so sein, wie ihn wir uns am allermeisten wünschen. Wir können hier auch umhergehen, fühlen den weichen Waldboden, den Sonnenschein auf unserem Körper,... (alle Sinne sollten angesprochen sein)

Mein Ort ist in einem Wald. Ich sitze an meinem Lieblingsbaum, an dem ich auch immer wieder Schätze hinterlege, die ich von meinen Phantasiereisen mitgebracht habe. Wenn ich aufstehe und schräg nach links gehe, bin ich bald an meinem Strand, mit dem Meer, in dem schon Delphine und Wale auf mich warten. Mit denen kann ich dann durchs Meer tauchen. Von meinem Baum nach rechts komme ich in eine gebirgige Landschaft, davor große Wiesen. Im Gebirge sind Höhlen, in denen ich engen Kontakt zu Mutter Erde oder zum Erdelement bekomme. Auch die anderen Elemente kann ich von meinem Lieblingsort aus integrieren. Und zu Reisen ins Weltall dient immer sehr gut die große Wiese. Ich benutze zum Reisen die Merkabah oder ich bestelle mir eine Glaskugel. Wichtig ist, dass ich nach jeder Reise zu meinem Wald mit meinem Baum zurückkehre, dort kurz verweile, bevor ich in meinen Körper zurückfinde.

Und - an diesem Ort kann man sich auch wunderbar Reiki geben.

Danke, Christine, für den Denkanstoß