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Reiki für Dummys

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Hallo an alle,

ich hab jetzt eine zeitlang nicht geschrieben weil ich das Gefühl hatte, das ich der Auslöser für den ganzen Schlamassel war. Ich wollte hier keinem auf die Füße treten. Aber meine Wortwahl ist vielleicht nicht immer die Richtige.

Heute fasse ich wieder den Mut doch mal ein paar Fragen zu stellen und möchte das Thema Reiki für Dummys eröffnen. Ihr kennt vielleicht diese Buchreihe. PC für Dummys usw.

Ich bin kein hoch spiritueller Mensch aber ich habe das Gefühl das es da halt noch mehr gibt wie das was man sich erklären kann. Seit ich diese Meditation mache die mir Annette empfohlen hat habe ich das Gefühl das sich jeden Tag etwas verändert. Ich spüre so ein kribbeln in den Händen kann mir das aber nicht erklären.

Aber jetzt hab ich mal ein paar grundlegende Fragen. Wie seit ihr denn zu Reiki gekommen? Was war für euch da ausschlaggebend? Bei einigen lese ich heraus, dass es erhebliche gesundheitliche Einschränkungen gab oder gibt und das dann den Weg zur Veränderung geöffnet hat. Das hab ich aber alles nicht. Klar lief bei mir nicht alles glatt, habt ihr ja vielleicht gelesen. Ich meine die Trennungen und so. Und ich hab auch keine so große Meinung von mir und von dem was mein Leben so alles bietet.

Habt ihr euch schon vorher mir solchen Dingen beschäftigt oder seit ihr da dann einfach so drauf gekommen und dann ging es los. Habt ihr euch vorher informiert. Vielleicht auch viel gelesen. Also lesen gehört jetzt nicht unbedingt zu dem was mir Spaß macht. Aber anscheinend gehört das auch mit dazu? So ziemlich abgedrehte Bücher kapier ich nicht also je einfacher umso besser. Könnt ihr mir da vielleicht was empfehlen?

Achim

 

Guten Morgen Achim,

bei mir ist es ein jahrzehntelanger Prozess irgendwie. Ich hab mit 14 schon Bücher über Buddhismus und sonstiges gelesen. Das lag einfach daran, dass es familär nicht einfach war und ich daher Anregung erhalten hab mich zu öffnen.

Ich habe ehrlich lange gesucht und auch zwischendrin gehadert dass ich mich nicht entscheiden konnte für ein Thema, da es so viele spannende, interessante Themen gibt. Am liebsten würde ich alle gleichzeitig lernen ?

Nun was ich gelernt habe, alles hat seine Zeit. Wenn man offen ist und dem Herzen vertraut, dann kommt eben das alles zur rechten Zeit.

Zu mir kam es durch einen lustigen "Zufall". Meiner Mutter ging es mal wieder gesundheitlich und eben auch emotional nciht gut.

Wir fuhren eines Tages mit dem Auto irgendwohin....vor uns fuhr ein Auto mit einem Slogan....der hatte mich so angesprochen so dass ich später im Internet nachgesehen habe. Es stellte sich raus, das sich dahinter eine Frau verbirgt, die Reiki u.a. macht.

Ich habe dann sofort gefühlt, dass meien Mutter da mal hin "sollte". Das hat sie auch getan und es war sehr hilfreich.

Nicht nur waren danach die üblen Schatten weg. Meine Mutter ist eigentlich ein skeptischer, linkshirnlastiger Mensch. Dennoch hat sie viel dabei empfunden.

Ich habe also gedacht, wow, da muss schon was dran sein.

Einige Zeit später hab ich mit einer sehr guten Freundin geklönt und siehe da sie hat die Reikiausbildung.....langer Rede kurzer Sinn...ich habe bei ihr dann die erste Einweihung erhalten.

Es gibt dabei ehrlich nichts hochgeistiges, ich hab gemerkt, das ist weder hilfreich noch störend..das was wichtig ist ist das Interesse, die Intention, das im Herz sein und Vertrauen.

Ich wünsche Dir einen schönen Samstag

Lieber Achim,

Ich habe überhaupt nicht den Eindruck, als ob du der Auslöser für  das angekratzte Betriebsklima hier warst. Ich empfinde dich als Bereicherung und lese dich gerne. Ich sehe das wie Manuela, die schrieb

“Es gibt dabei ehrlich nichts hochgeistiges, ich hab gemerkt, das ist weder hilfreich noch störend..das was wichtig ist ist das Interesse, die Intention, das im Herz sein und Vertrauen“.

Reiki ist keine höhere Mathematik, sondern eher tieferes Empfinden

Das Kribbeln in den Händen wird von vielen Leuten beschrieben, andere spüren Wärme oder auch Kälte. Man fühlt da die Energien. Wird es mehr, wenn du an Reiki denkst? Ist es besonders stark, wenn du Annettes Meditation machst und dir die Hände auf das Herz und Brustbein legst?

Ich freue mich, dass du wieder schreibst und hoffe, dass dir ein paar Profis antworten, denn ich bin auch nur Anfänger, so wie du.

Schönes Wochenende

Suse

Lieber Achim,

zu mir kam Reiki ebenfalls eher durch Zufall. Ich habe mich vorher nicht damit beschäftigt bis ich vor mehreren Jahren, während einer Dornbehandlung plötzlich eine starke Wärme und ein Kribbeln spüren konnte. Ich fragte damals was das sei und der Behandler sagte mir das ist Reiki. Es hat sich gut angefühlt aber es war wohl noch nicht der richtige Zeitpunkt für mich. Ich fragte nicht weiter nach und so geriet es wieder in Vergessenheit. Dann vergingen wieder mehrere Jahre bis ich, erneut bei einer Behandlung, wieder mit Reiki in Kontakt kam. Und ab da war mein Interesse geweckt. Ich kaufte die ersten Bücher um mich mehr mit der Materie auseinanderzusetzen. Mein erstes Buch damals war "intuitives Reiki der 1. Grad" von Karin E.J. Kolland. Dann verging nochmal etwas Zeit bis ich wirklich mit Reiki angefangen habe.

Alles was ich in den Büchern fand, bestätigte dann genau dass, was ich immer schon gedacht habe. Es war nur deutlich schöner verpackt und ausgeschmückt. Aber im großen und ganzen stand da nichts neues für mich. Auch heute lese ich wenn es die Zeit erlaubt. Allerdings bei weitem nicht mehr so viel. Und bei manchen Büchern kapituliere ich auch, die sind mir einfach zu hoch, so wie erst kürzlich bei dem Buch von Keith A. Sherwood "Liebe und Transzendenz" ist nicht meins und wird es auch nicht werden.

Es gibt bei manchem, einen Schlüsselmomente im Leben, der dann eventuell den Weg für Reiki ebnet. Bei dem einen sind es gesundheitliche Defizite, beim anderen eine Trennung und beim nächsten die Frage war es das jetzt? Kann das alles gewesen sein soll es so jetzt für immer weiter gehen? Bei mir war letzteres immer schon da, diese Frage war es das? Als dann noch das zweite dazu kam war es definitiv an der Zeit etwas für mich zu ändern und damit begann meine Reise. Die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.

@Manuela: ich habe ebenfalls diverse Bücher über Buddhismus, Taoismus usw. gelesen und zwar lange bevor das erste Reiki Buch meinen Weg kreuzte. Sie haben mich eigentlich bei meinem Weg den ich gegangen bin unterstützt und mir eine andere Sicht auf viele Dinge ermöglicht.

Schönes Wochenende

Dani

Lieber Achim,

ich finde deine Fragen treffen es. Es ist so spannend wie jeder zu Reiki gefunden hat.

Bei mir war es eine Kollegin. Ich hatte so wahnsinnige Kopfschmerzen und da hat die mich gefragt, ob ich Reiki haben will. Ich habe gedacht, dass ist eine neue Kopfschmerztablette. Dabei kenn ich fast alle von den Dingern. Also sagte ich, gib mir mal eine oder besser gleich 2.

Dann meinte sie, ich soll mich auf den Stuhl setzen und die Augen zu machen. Sie würde mir Energie geben. Gegen die Kopfschmerzen. Eigentlich habe ich gar nichts gemerkt. Dann meinte sie, dass das Reiki heißt, aber anders geschrieben wird.

Nach 2 Stunden waren die Kopfschmerzen komplett weg, sonst dauert das manchmal einen halben Tag. Und kamen auch am nächsten Tag nicht wieder.

Das fand ich so toll, dass ich dann danach im Internet gesucht habe. Und so Zen-Reiki gefunden. Ich war so froh, dass das keine Luftnummer und Abzocke war. Da hab ich so einiges im Netz gelesen, wie man da Leute betrogen hat.

Gut, dass es hier anders ist.

Barbi

Guten Morgen,

danke für eure ganzen Antworten das hat mich richtig gefreut.

@Manuela: Dann bist du also auch eher da reingestolpert und der Rest hat sich irgendwie ergeben. Hast du dich dann auch erst nachdem du diesen Slogan gelesen hast mit dem Thema Reiki auseinandergesetzt? Oder hattest du vorher schon bisschen was darüber gelesen?

@Suse: ich hab das noch nicht so genau beobachtet ob es besonders stark ist wenn ich an Reiki denke. Ich hab dem ehrlich gesagt keine Beachtung geschenkt. Aber das werde ich jetzt mal bei der nächsten Meditation machen. 

@Dani: Das Buch werde ich mir mal besorgen. Wenn es nicht zu dick ist sollte ich das auch hinbekommen zu lesen und es sollte nicht mega kompliziert sein denn dann wird das auch nichts.

@Barbi: Das ist ja lustig wie du mit Reiki in Kontakt gekommen bist. Aber ich glaube das hätte mir auch passieren können. Ich hätte es vielleicht noch in Richtung essbar eingeordnet (Brotaufstrich oder so). Heute natürlich nicht mehr aber damals schon. Ich hatte ja keinen Plan und hab den vielleicht heute noch nicht so ganz.

Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe dann kommt alles zum  richtigen Zeitpunkt zu einem. Bedeutet das dann das es vor zig Jahren dann noch zu früh für mich war und ich deswegen Reiki wieder aus den Augen verloren habe? Und woran erkenne ich denn, dass es jetzt der richtige Zeitpunkt ist und das ich jetzt soweit bin? Ihr müsst verzeihen aber das sind so Fragen die mir die ganze Zeit im Kopf umherschwirren.

Achim

Guten Morgen Achim,

ehrlich gesagt hab ich außer den Skripten noch nicht arg viel über Reiki gelesen.

Zu Beginn 2018 ca habe ich ein Buch von Michael J. Roads entdeckt und war auch auf einem Seminar.

Das war schon eine große Inspiration auf dem Weg des Bewusstwerdens.

Zusätzlich kamen dann Bücher und Filme von Christina von Dreien.

Es dreht sich letztlich irgendwie alles um Energie und wie man diese bewusst leben/ lenken kann.

Ich für meinen Teil glaube schon dass alles genau dann kommt wenn es Sinn macht.....und Ungeduld bringt nix...hab ich oft genug erfahren 😀

Ach ja, den rechten Zeitpunkt usw. den fühlst Du in Deinem Herz....zumindest bei mir ist es so dass ich da eine Sicherheit/ Gewissheit in mir fühle.

Es isnd ja alle anders, weißt Du welcher Kanal bei Dir am besten wirkt, sehend, fühlend, hörend....?

Liebe Grüße, Manuela

Lieber Achim,

auch mir kommt es so vor, dass Reiki zum Richtigen  Zeitpunkt in Erscheinung tritt. Oder an einen Punkt im Leben, wo man dafür empfänglich oder bereit ist. Das ist oftmals eine Krankheit oder eine Lebenskrise wie eine Trennung, bei mir war es ein großer Knall im Job, durch ein Mißverständnis mit meinem Chef hätte ich fast meinen Job verloren, und mir wurde das Gehalt um ein viertel gekürzt. Und da habe ich gedacht, jetzt brauche ich etwas, das mir Ruhe und Kraft gibt.

Eine Bekannte hatte gerade einen Reiki-Kurs gemacht und war davon ganz begeistert, und das hat mich neugierig gemacht. Ich hatte allerdings kein Geld übrig, um einen Kurs zu bezahlen. Ich habe nach einer Alternative gesucht, und so bin ich zu Zen Reiki gekommen.

Du hast sicher schon mitbekommen, das ich eine echte Leseratte bin (ich habe tatsächlich immer irgendein Buch bei mir, ich lese alles, vom Bestseller-Krimi bis hin zu Philosophischen Abhandlungen, vom Kochbuch bis zum Literaturklassiker). Ich habe mich schon sehr lange mit indischer Philosophie und mit Yoga beschäftigt und fühle mich sehr wohl in dieser Gedankenwelt, deshalb war ich etwas skeptisch, wie Reiki wohl dazu passt, weil es ursprünglich aus Japan kommt. Aber es passt! Was ich ganz spannend finde: für mich werden seitdem viele Zusammenhänge viel klarer und ergeben einen neuen, einfacheren Sinn. Ich entdecke Bücher, die ich vor 20, 25, 35 Jahren gelesen habe, neu. Das bedeutet aber nicht, dass man für Reiki viel lesen muss, das ist einfach meine Art. Meine Bekannte, die mich auf die Idee gebracht hat, liest zum Beispiel gar nicht!

Ich fand für den Einstieg ein Buch von Tanmaya Honervogt (ja, der Name ist etwas ungewöhnlich!) sehr hilfreich, es heißt Reiki: Das große Praxisbuch und hat sehr viele Bilder und es gibt in kurzen Abschnitten einen sehr guten und praxisnahen Überblick, ohne viel 'abgehobenes' Zeug. Ein übersichtliches Ratgeberbuch, quasi eine Bedienungsanleitung.

Seit ich Reiki in meinem Leben habe (das ist jetzt gerade mal ein halbes Jahr!) hat sich viel verändert. Ich bin zufriedener, fröhlicher, nachsichtiger, ich nehme mir Zeit, auch die kleinen, schönen Dinge wahrzunehmen. Und dadurch ergibt sich nach und nach viel positives. Mit meinem Chef habe ich mich auch wider versöhnt, und plötzlich lobt er mich sogar (ich bin seit 10 Jahren bei der Firma, das hat er früher nie gemacht). Wenn ich U-Bahn fahre, lächeln mich neuerdings fremde Menschen an, und ich lächle zurück. Das ist für mich Reiki, positive Energie, die im Kleinen viele Dinge besser macht und damit große Dinge in Bewegung bringt. So wie bei dir die Beförderung (Smiley)

Sorry, das ist jetzt leider wieder sehr lang geworden...

Alles Liebe,

Tina

Also mich würde mal interessieren, warum man eigentlich die Hände nimmt für Reiki. Da sollen ja auch diese Schakren drin sein. Aber doch nicht die wichtigen, da gibt es ja 7 von. Kann man damit nicht viel mehr Energie schicken?

Barbi

Liebe Barbi,

Hände und Füsse sind klassische Austrittspunkte unseres Körper für die Energie. Wir nutzen bei Reiki somit die vom Körper "vorinstallierten" Wege.

Wenn Du dich verletzt, fasst Du ja auch ganz intuitiv dort hin wo es weh tut. Aber auch Augen und Mund sind solche Austrittspunkte. Wenn wir Kindern das "Aua" wegpusten, ist das auch intuitiv. Wir Menschen stemmen die Hände in die Hüften, wenn wir Kraft brauchen (Nebennieren), oder legen die Hände an den Kopf, wenn er schmerzt. Wir geben uns oft am Tag intuitiv Reiki, doch nicht immer bewusst.

Das Herz dürfte wohl mit der stärkste "Sender" unseres Körpers sein. Das Herz (Emotionen) sendet 400 x mehr messbare Energie als das Gehirn (Gedanken).

Ich habe oft erlebt, dass die Menschen spüren, wenn man Ihnen liebevolle Gedanken und Gefühle zukommen lässt. Bei meinen Kindern wirkt das so, als hätte ich sie gerufen.

Es ist m.E. nicht immer zu jeder Zeit nötig, die Hände einzusetzen. Wann was das richtige ist, entscheide ich immer intuitiv. Ich vertraue meinen inneren Impulsen.

Sonnige Grüße

Britta

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