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Was ist die Seele?

Wir haben hier ein schönes Zitat aus einem neuen Buch, was wir gerade lesen. Wie ist Eure Meinung dazu?

Ihre Seele ist das, was übrig bleibt, wenn dieser Körper und Ihre Gedanken und Ihr Gefühl für »Ich« verschwinden. Ihre Seele ist die Antwort auf die Frage: Wer oder was bin ich? Sie sind nicht Körper, aber Sie bewohnen einen Körper. Sie sind nicht Ihre Gedanken, aber Gedanken laufen in Ihnen ab. Tatsächlich sind Sie das, was dahinter liegt. Sie sind Seele. Ihre Seele ist der Teil Ihres Bewusstseins, der immer wieder einen neuen Körper mit einem Verstand sucht, um begonnene Erfahrungen weiter oder zu Ende erleben zu können.

Schache, Ruediger. Der geheime Plan Ihres Lebens: Woher, wohin, warum? (German Edition) (S.19). Arkana. Kindle-Version.

Ihr Lieben,

aus welchen Gründen auch immer, habe ich schon ganz viel Berührung mit dem Tod, in Form von Sterbebegleitung, Verlust von engen Angehörigen und guten Freunden, gehabt. Lange Zeit habe ich mich gefragt warum ausgerechnet ich diese Erfahrungen so gebündelt erleben musste. Mitte letzten Jahres hat sich meine Sichtweise auf den Tod und die Seele total geändert.

Früher haben mich Beerdigungen so mitgenommen und die Trauer richtig krank gemacht. Die Kirche, in meinem Fall die Katholische, lehrt zwar, dass es ein Leben nach dem Tod gibt aber es sind so viele „weltliche“ Bedingungen daran geknüpft, dass man am liebsten nicht sterben möchte und Angst vor dem Sterben hat.

Wenn man für sich begreift, dass die Seele ein Bewusstsein ist das ständig lernt und sich weiterentwickeln will und die Art und Weise wie sie es lernt von uns gezielt geplant worden ist, dann kann die Angst abgestreift werden und die Furcht vor dem Tod verschwinden.

Die letzten Beerdigungen die ich erlebt habe, eine davon war dieses Jahr mein Papa, konnte ich im Einklang mit mir und dem Verstorbenen im Frieden abschließen ohne die totale Trauer und Hoffnungslosigkeit zu spüren, wie sonst.  Es war als wenn unsere Seelen auf einer anderen Ebene kommunizieren und im Einklang sind.

Für mich war es ein weiter Weg bis zu dieser Erkenntnis, der sich aber definitiv gelohnt hat.

Überquere die Brücke von der Furcht zur Furchlosigkeit / Robert Schwartz

Liebe Grüße Barbara

Liebe Barbara,

danke für deinen Beitrag zum Sterben und zur Trauer. Für mich ist es auch so, dass das Seelenbewusstsein ganz viele Sichten auf das Leben verändert. Dazu gehört auch das Altern, das Loslassen des Körpers, die Veränderung des Geistes. Das Erleben des stückweisen Sterbens meiner Mutter und meine Verarbeitung dazu. Für sie ist das alles schrecklich, für mich nicht schön, aber auch nicht schrecklich. Eines Tages legen wir diesen Körper ab, weil er ausgedient hat. Wir nehmen alles Wissen und alle Erfahrungen mit in unsere Seelenreise. Vielleicht konnten wir einige Dinge abschließen, Menschen loslassen, Verstrickungen auflösen. Vielleicht haben wir nicht so viele neue dazugewonnen. Unsere Seele verarbeitet die Erfahrungen und hat vielleicht eines Tages Lust, sich wieder einen Körper zu suchen, um ihren Weg weiterzugehen. Es ist so faszinierend und spannend.

Sylvi

Liebe Barbara,

Danke für deinen schönen Beitrag. Ich glaube auch, dass unsere Seele bereits vor unserer Inkarnation, einen Plan für ihre Entwicklung bestimmt. Wie sich unser Seelenplan verwirklichen lässt ist nicht so einfach, weil wir erst erkennen müssen was unser Lebensplan überhaupt ist. Reiki erweitert unser Bewusstsein und und ist uns hierbei eine große Hilfe. Sobald wir unseren Lebensplan jedoch erkannt haben lassen sich schwierige Erfahrungen besser verkraften und es wird einfacher das eigene Schicksal annehmen zu können. So wie bei dir liebe Barbara.

Liebe Grüße

Nieves

 

Lieben Dank für Eure Worte,

ja unseren Lebensplan zu erkennen ist das Schwierigste an des Sache und es dann auch noch zuzulassen. Auch mir hilft Reiki hier in großen Schritten weiter.

Es ist ein spannendes Thema und die Erfahrungen sind für mich Balsam für die Seele.

 

Liebe Grüße Barbara

Liebe Barbara,

ich kann mich nur anschließen und möchte dir erstmal für deinen schönen Beitrag danken. Ich war noch keine sechs Jahre alt da kam ich das erste Mal in Kontakt mit dem Thema Abschied nehmen. Meine Oma ist damals am Ostersonntag gestorben. Aus Rücksicht auf uns Kinder wurden wir nicht darüber informiert im Gegenteil, es wurde noch ein freudiges Eiersuchen veranstaltet. Das meine Oma nicht mehr da ist haben wir erst später erfahren.

Als Kind hatte ich daran sehr stark zu knabbern. Wie kann es sein, das am Tag der Wiederauferstehung Jesu meine Oma gehen muss? Um diese Frage drehte sich ganz viel. Ich wurde weiterhin christlich erzogen konnte aber nie wirklich Fuß in der Kirche fassen, weil es für mich zu viel Ungereimtheiten dort gab. Es mussten aber nochmal 35 Jahre vergehen bevor ich den Mut hatte die Kirche, an die ich eh nicht glaubte zu verlassen. Dazu muss ich sagen meine ganze Familie ist weiterhin fester Bestandteil ihrer Kirchengemeinde.

Durch den damals frühen Verlust meiner Oma, die für mich einfach alles war, bin ich aber heute der, der ich bin. Schon früh habe ich damit angefangen mich mit der Kirche auseinanderzusetzen. Mit dem Tod und vielen anderen Themen. Auch wenn ich in mir schon immer ein tiefes Urvertrauen hatte, das mit dem Tod nicht alles vorbei ist, sondern das es mehr geben muss, wird meine Meinung dazu durch die Bücher die Sylvi und ich lesen, immer gefestigter. Zum Urvertrauen gesellt sich jetzt noch tiefe Gewissheit. Ich freue mich auf jedes weitere Leben, welches ich noch geschenkt bekomme, um weiterzulernen und zu lesen, um Erfahrungen zu sammeln. Und so es das Universum will, wird der zweite Teil meiner Seele mir hierbei Gesellschaft leisten.

Ich danke dir aus ganzem Herzen meine Anam für alles was du für mich tust. Es erfüllt mich mit Stolz das ich mit dir unsere Seele teilen darf.

Dani