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Reiki Erfahrungen nach der 2. Weihe

Liebe Lehrer, liebe Mitschüler,

ich bin nun bereits seit August letzten Jahres dabei und bereue keinen Tag mit Reiki.

Als Weihen habe ich die ersten beiden empfangen, die Erfahrung möchte ich nicht missen. Regelmässig übe ich Reiki, an mir selbst, an meinem Partner, aber vor allem an den Senioren im Altersheim, in welchem ich eine Woche im Monat in der Betreuung arbeite. Reiki muss man zulassen, sich selbst gestatten, sich in den Moment hineinfallen zu lassen - bei mir selbst habe ich eines Tages gemerkt, dass ich einen stillen Raum in mir habe und in dem Augenblick, in dem ich ihn betrete und die Welt da draußen lasse, ab diesem Moment ist die Energie bei mir. Mit jedem Üben fällt es mir leichter, diesen Raum zu öffnen und hinter mir die Türe zu schließen.

Ich spreche meist kurz mit den Senioren und sage ihnen leise, dass die nächsten Minuten ihnen gehören, dass alle Gedanken und Sorgen in den nächsten Minuten kommen und gehen werden, wie der Atem der kommt und geht, auch ohne das wir darüber nachdenken müssen. Für viele ist das ein sehr beruhigendes Ritual geworden und sie sind immer total erfreut, wenn sie dann spüren, wie die Energie zu fliessen beginnt - sie wie ein wärmender Lichtstrahl direkt an den Körper und in die Seele scheint. "Bitte erwarten Sie nichts, aber lass Sie alles zu!" Die verblüfften Gesichter, wenn sie die Wärme spüren, aber meine Hände noch vom kühlen Wasser meines Händewaschens super kalt sind 🙂 Wie entspannt sie nachher sind und dankbar, wenigstens für diese Zeit mal eine komplett andere Körpererfahrung gemacht zu haben.

Reiki macht sehr viel mit mir, ich bin vielen Dingen gegenüber gelassener, ich kann auch noch besser die richtigen Worte im Trost sprechen - tausend Dank an meine liebe Sylvi für die Zeit, die sie mir geschenkt hat, ich schenke sie hundertfach zurück und lasse mein Licht in die Welt scheinen.

Eure Anna

Liebe Anna,

ich finde es toll, dass du gerade den Senioren etwas Licht in ihre zum Teil düstere Welt bringst. Wenn ich so an meine Mutter denke, der das auch gut tun würde und die es aber nicht zulässt, weil ihr Reiki unheimlich ist, dann bewundere ich alle alten Menschen, die offen bleiben und sich auf Neues einlassen.

Genau das ist Zen-Reiki, wenn unsere Schüler die Geschenke in die Welt tragen. Ist es nicht für uns alle ein Privileg, dass wir uns und die Welt um uns ein bisschen besser machen dürfen?

Sylvi

Liebe Sylvi,

ein Privileg, genau das ist es!

Ich kenne die Bedenken der Senioren und führe sie ganz liebevoll an das Thema heran. Sie alle haben noch keine Berührung mit Meditation gemacht und genießen es wahnsinnig an die Hand genommen zu werden und die eigene Stille zu entdecken. Das Gefühl dieser Art von Geborgenheit ist für sie wie ein Geschenk.

Ich freue mich ein Teil dieser wundervollen Gruppe zu sein und auf die kommenden Erlebnisse.

Anna