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Visualisierung

Hallo Ihr Lieben,

ich bin frustriert. Die Visualisierung von Abläufen/Bilder klappt bei mir so gar nicht. Es gibt Phasen kurz vor dem Einschlafen oder morgens beim Rumdösen in denen ich mir Bilder vorstellen/sehen oder diese auch beeinflussen kann. Ansonsten sitze ich bei Reiki und/oder Meditation da und keine Visualisierung klappt. Es ist als wenn ich einen Störsender vor den Augen habe. Ein "bewusstes" Bild entsteht nicht.

Beim Lesen oder  Hören von Hörbüchern sind die Handlungen/PersonenAbläufe/Inhalte einfach als Bild da, wenn ich darüber nachdenke verschwinden diese und ich kann mich vielleicht den Bruchteil einer Sekunde darauf fokussieren, bevor der Störsender wieder zuschlägt.

Ich kann nur die Dinge wahrnehmen, die da sind und dene traue ich manchmal nicht.

Da sich vieles bei Meditation und auch Reiki mit aktiver Visualisierung beschäftigen, fällt mir das schwer.  Und je mehr ich das aktiv versuche, desto weniger klappt es. Das wird besonders bei geführten Meditationen interessant, wo ich mir vorkomme, als wenn ich zu dumm dazu bin.

Wenn ich das hier schreibe, merke ich, dass mich das sehr sehr stark frustriert.

 

kiste

 

 

Hallo Kiste,

der Frust, den Du beschreibst, kommt mir nur allzu bekannt vor: So ähnlich ging es mir auch anfangs und wie sich herausstellte auch einigen Anderen (Siehe meinen Beitrag "Der innere Schweinehund").

Ich habe das Gefühl, auch Du versuchst etwas zu erzwingen, weil so viele davon erzählen Bilder zu sehen, zu visualisieren. Ich kann auch nur dann Bilder sehen, wenn ich es eigentlich gar nicht erwarte. In den meisten Meditationen und auch beim Fernreiki sehe ich " nur" wunderschöne, intensive Farben. Personen kann ich mir nur schemenhaft vorstellen, Gesichter sind nicht zu erkennen. Aber ich fühle, wer es ist oder das ich eine Leiter hinab steige und ähnliches. Landschaften fallen mir etwas leichter, aber nicht als Ganzes, wie ein Gemälde, sondern in Einzelteilen: Hier eine Blume, da ein plätschernder Bach und vielleicht auch den einen oder anderen Schmetterling....

Ich glaube, es ist einfach so, dass wir alle unterschiedliche Talente haben: Bilder zu sehen ist eines davon, vielleicht Geräusche hören oder unterschiedlichste Düfte wahrnehmen oder auch intensive Farben sehen. Manche können vielleicht auch einfach "nur" fühlen, dass etwas da ist... eine innere Ruhe, Vertrautheit, Liebe...

Welches Talent auch immer in unseren Meditationen hervor kommt 🙂 alle sind wunderschön, jedes einzelne für sich. Es hilft uns zur Ruhe zu kommen und mit einiger Übung bestimmt auch unser "höheres Selbst" zu finden.

Und jetzt noch ein schlauer Spruch dazu 😉

"In der Ruhe liegt die Kraft"

(funktioniert bei mir auch nicht immer, aber wenn, dann ist es unbeschreiblich schön)

Liebe Grüße

Susanne

 

@kiste

Ich bin auch nicht der große Visualisierer und das stört mich nicht einmal. Ich habe es akzeptiert. Ich mache 20 Jahre Reiki und kann mir heute das HS noch nicht mal als ein Bild vorstellen, maximal als Bild aus mehreren Teilen. Also scheine ich dafür kein besonderes Talent zu haben. Andere Symbole, besonders die aus Karuna, kann ich mir sehr gut vorstellen.

Ich glaube nicht einmal, dann man beim Reiki gut visualisieren können muss oder sollte. Ich empfinde es eher als die Kunst des Loslassens, das kann ich besser als Visualisieren. An nichts denken, nichts zu erzwingen. Wenn mal ein Bild kommt, oder nur der Hauch eines Bildes, dann ist es gut, wenn es leer bleibt, ebenso.

Nimm den Druck ein wenig raus.

Sylvi

Hallo Kiste,

ich freue mich immer, wenn andere visualisieren können. Ich kann es nicht oder nur sehr wenig. Manchmal sehe ich lila oder weißes Licht, aber nur sehr winzig. Ich sehe nur in Träumen alles sehr genau. Letztes Jahr habe ich mit Hilfe von Meditationen und Haritaki versucht mein drittes Auge zu öffnen. Ich habe es drei Monate jeden Abend versucht. Ich konnte mein drittes Auge spüren und auch mal die o.g. Lichter sehen. Ich habe es dann aber aufgegeben, weil alles in göttlich bedingter Reihenfolge auf uns zukommt und es für mich noch nicht dran ist. Ein wenig Frust war dabei aber auch die Einsicht, dass ich nichts erzwingen kann. Ich z.B. kann von all meinen Sinnen am besten fühlen. Wenn ich die Augen schließe, habe ich jedoch ohne etwas zu sehen eine bestimmte Ahnung von Dingen und Situationen. Es ist eine andere Vorstellung als das Visualisieren. Ich komme inzwischen sehr gut klar damit, dass ich bis jetzt, ich weiß ja nicht was kommt, nicht visualisieren kann. Du bist also nicht allein damit!

Und hier noch ein schlauer Spruch von mir: Der Weg ist das Ziel!

Liebe Grüsse Elke