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Dankbarkeit für unseren Körper? Oder zwingen wir ihm unseren Willen auf?

Du musst in Dankbarkeit für deinen Körper sein. Du kannst aus einem ganz anderen Ort heraus funktionieren, wenn du dankbar für deinen Körper bist. Bist du dankbar für deinen Körper? Oder behandelst du ihn respektlos? Kommunizierst du mit deinem Körper über das, was er möchte? Oder sagst du: „Ich will hierhin gehen, ich will dahin gehen, ich will das essen, ich will jenes trinken, ich will mit dieser Person schlafen?“ Wenn du das tust, bist du rücksichtslos gegenüber deinem Körper. Du trotzt deinem Körper und kämpfst gegen ihn, anstatt mit ihm zu sein. Und wenn du dich gegen deinen Körper wehrst und im Widerstand zu ihm bist, kannst du nicht in der Dankbarkeit für ihn sein – und kannst auch nicht mit ihm kommunizieren. Wenn du deinen Liebhaber so behandeln würdest, würde er bei dir bleiben oder abhauen? Er würde abhauen! Was wäre, wenn du mit deinem Körper arbeitest? Wie sieht es aus, wenn du mit deinem Körper arbeitest? Nun, zunächst einmal bist du dankbar für ihn. Du kommunizierst mit ihm. Du stellst ihm Fragen, um herauszufinden, was er braucht und sich wünscht – und du hörst auf das Gewahrsein, das zu dir kommt, wenn er antwortet. Wenn du anfängst, auf deinen Körper zu hören, kann sich etwas ganz anderes für dich zeigen.

Douglas, Gary M.. Richtiger Körper für dich (German Edition) (S.35-36). Kindle-Version.

Vielleicht hat dich das Zitat neugierig gemacht, das Buch zu lesen.  Gerade heute früh ist es mir wieder passiert, ich registriere, dass ich kalte Füße habe und tue nichts. Warum auch, kann man ja aushalten, so schlimm ist es nicht. Vielleicht ist es für den Körper aber doch schlimm? Warum sollte man sich nicht die Mühe machen, schnell ein paar warme Socken anzuziehen? Warum sollte man sich nicht beim Essen fragen, ob der Körper noch möchte oder ob wir nur mal wieder etwas gierig sind und mehr wollen, als ihm guttut?

Dani und ich üben uns im Moment in der Kommunikation mit dem Körper. Am Anfang ist es schwierig, die Energie wahrzunehmen und den Kopf weitgehend auszuschalten, aber es kann ja nur besser werden.