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Gedanken über die Menschheit und Dich

Ihr Lieben,
ich war gerade mal wieder auf Facebook, um über unseren Neustart zu informieren. Facebook ist nicht gerade meine Spielwiese und fand dort einen Beitrag, den ich mal 2011 geteilt habe.

Wenn man die gesamte Weltbevölkerung auf ein kleines Dorf reduzieren würde, in dem nur 100 Personen leben - dabei jedoch die bestehenden Verhältnisse der Weltbevölkerung beibehalten würde - würde sich diese Dorfgemeinschaft wie folgt zusammensetzen:

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner
8 Afrikaner

Es gäbe:
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 Nicht-Weiße
30 Christen und 70 Nicht-Christen
89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

6 Leute würden 59 % des Wohlstandes besitzen und alle würden aus den USA kommen.
80 würden in Armut leben.
70 wären ungebildet.
50 würden an Hunger und Unterernährung leiden.
1 würde sterben.
1 würde geboren.
1 würde einen Computer besitzen

1 (ja, wirklich nur einer) hätte einen Hochschulabschluss.

Wenn wir aus dieser Sicht die Welt betrachten würden, wäre das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.

Aber, bedenke auch Folgendes:
Wenn Du heute morgen in bester Gesundheit aufgewacht bist, hast Du mehr Glück als eine Millionen Menschen, die diese Woche nicht überleben werden!

Hallo,

Ich kenne diesen Text schon länger, doch als ich ihn das erste mal sah, wurde mir sehr deutlich klar, wieviel Glück ich habe. Sich dieses Glücks bewusst zu sein und zu wertschätzen, halte ich für sehr wichtig. Denn ist man glücklich zieht man noch mehr Glück an.

Sonnige Grüsse

Britta

 

 

Hallo,

einen sehr ähnlichen Text habe ich in dem Buch "Seelengevögelt" von Veit Landau gelesen und das hat mich sehr beeindruckt. Es ist alles eine Frage der Perspektive, schreibt er und damit hat er absolut Recht. Betrachtet man sein eigenes Leben aus dieser Sicht, so kann man nicht anders als Dankbarkeit zu empfinden und eine Achtung vor denen, die es deutlich schwerer haben und die Stärke besitzen die kleinen Dinge Wert zu schätzen.

 

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Hallo miteinander,

dieser Text veranschaulicht sehr gut, wie schlecht es der Menschheit eigentlich geht, das stimmt.
Wobei man hier vom Grundsatz wie im Kleinen, so auch im Großen, wohl absehen kann, denn ich denke nicht, dass dieses Dorf allzu lange in diesem Zustand bleiben wird. Die Menschheit hat es oft genug in der Vergangenheit gezeigt. Wenn die Reichen nicht den Ärmeren helfen, wovon nicht auszugehen ist, wird es wohl einen Aufstand geben, der die Zahlen entsprechend abändern wird.

Ich für meinen Teil bin für jeden Tag dankbar, den ich einigermaßen gesund und ohne Probleme verbringen darf. Ich genieße jeden Moment, den ich mit meinen Tieren oder in der Natur verbringe und weiß das sehr zu schätzen, denn ich könnte auch einer der Dorfbewohner sein, die unter Armut leiden, krank sind, nichts zu essen und trinken haben, oder sterben.
Aber auch wenn ich sehr viele Menschen sehr gern habe, hadere ich doch zuweilen mit meinem Gewissen, wenn es mir gut geht und wenn es allen anderen soweit gut geht .... denn was in dem Text nicht geschrieben ist, ist was dieses Dorf alles zerstört 🙁
Wie viele von den Dorfbewohnern vergiften die Luft, wie viele davon verseuchen die umliegenden Seen, wie viele davon rotten alle Tiere in der Umgebung aus, die nicht sowieso von ihnen gegessen werden und wie viele von ihnen können überhaupt mit ihren Möglichkeiten versuchen, das alles wieder in Ordnung zu bringen?

Das klingt jetzt alles super negativ, so bin ich natürlich nicht. Aber das Thema Menschheit ist schon nicht ohne ..